
Die Vagnerin, Ramona Dandl von der Soli Bruckmühl gewann in einem spannenden Finale in der ausverkauften Emirate Arena im schottischen Glasgow vor 2000 Zuschauern das Finale im 1er Kunstradsport mit 182,93 Punkten vor Nationalkaderkollegin Lara Füller aus Ludwigsburg (BW) mit 178,09 Punkten und der drittplatzierten Österreicherin, Lorena Schneider mit 172,34 sowie der viertplatzierten Schweizerin Alessa Hotz mit 169,13 Punkten. In der Vorrunde gewann Lara Füller mit 0,7 Punkten Vorsprung zu Ramona.
Es waren einige Bruckmühler Vereinsmitglieder und Soli-Mitglieder und Freunde von Ramona mitgekommen, haben schottischen Glasgow, eine Stadt die zu einer großen Radsportarena umfunktioniert wurde mitgefiebert, sich mit gefreut und mitgefeiert.
Lara und Ramona haben in beeindruckender und vorbildlicher Weise Kunstradsport der Spitzenklasse im Wettbewerb faszinierend und spannend als große, starke Persönlichkeiten präsentiert. Weltmeisterlich gezeigt haben sie zudem, dass Wettbewerb in einem freundschaftlichen und respektvollen Miteinander gestaltbar ist. Dies wurde von ganz vielen Zuschauern wahrgenommen und positiv bewertet. Dafür gebührt beiden Respekt und Anerkennung.
Die schottischen und englischen Fans, eigentlich (noch) nicht so kunstrad- und radballaffin waren vollauf begeistert. Heuer fanden die Indoor Cycling World Championships erstmals mit den Weltmeisterschaften aller Radballsportarten statt, was mehr Menschen auf der Welt diese artistischen und faszinierende Sportart näher brachte.
Der Weltverband Union Cycliste Internationale (UCI) hat nun verkündet, dass die Hallenrad-Weltmeisterschaften 2024 nach Bremen kommen. Vom 25. bis 27. Oktober werden die WM-Titel im Kunstrad und Radball in der Bremer Stadthalle vergeben.
Vize-Weltmeister Max Maute möchte "das beste Event ever" in die Stadthalle zaubern. Die Arena bietet dann Platz für 7.000 Zuschauer.
Während der diesjährigen WM wurden bereits 2.500 Tickets verkauft.


